Edelsteine
Edelsteine – Zusammenfassung Edelsteine faszinieren die Menschen schon seit Tausenden von Jahren. Sie sind nicht nur als Schmuckstück oder Wertanlage begehrt, sondern haben auch in der Esoterik oder bei Sammlern ihren ganz besonderen Stellenwert. Vielen Edelsteinen werden heilende, stimulierende und symbolhafte Eigenschaften nachgesagt, daher finden sie auch vielfach Verwendung als Glücksbringer und in der alternativen Heilkunde.
Edelsteine – Arten Bei den Schmucksteinen wurde früher und wird manchmal auch heute noch zwischen „eigentlichen“ Edelsteinen und den Halbedelsteinen differenziert. Eigenschaften wie Lupenreinheit, Seltenheit, Größe, Härte, Farbe und die chemische Zusammensetzung spielen eine Rolle dabei, wann ein Stein wirklich als edel bezeichnet wird.
Die edelsten, in der Natur vorkommenden Schmucksteine sind der Diamant, der Rubin, der Smaragd und der Saphir. Der Diamant gehört aufgrund seiner ungewöhnlichen Schönheit, Reinheit und Härte ohne Zweifel zu den Edelsteinen, die die größte Faszination ausüben und somit am begehrtesten sind.
Alle Edelsteine haben eines gemeinsam: sie sind Kristalle mineralischen Ursprungs und kommen in der Natur sehr selten vor. Zu den Halbedelsteinen zählen unter anderem der Granat, der Topas, der Türkis und der Amethyst. Diese kommen etwas häufiger vor und unterscheiden sich in ihren Eigenschaften von den wirklich edlen Schmucksteinen (siehe oben). Aber auch einige Schmucksteine organischen Ursprungs, die keine kristallinen Eigenschaften haben, werden vom Handel als Edel- oder Halbedelsteine bezeichnet, wie etwa der Bernstein und der Opal. Zusammenfassend also lässt sich sagen: je reiner, schöner und seltener ein Edelstein ist, umso wertvoller ist er.
Edelsteine – Verarbeitung Ein Edelstein in seinem Rohzustand kann unscheinbar und für den Laien wertlos erscheinen, erst eine professionelle Verarbeitung lässt seine ganze Schönheit zur Geltung kommen. Nur ein Fachmann kann den Wert eines rohen, ungeschliffenen Edelsteins bestimmen. Nach dem Schmirgeln, Schleifen und Polieren erstrahlt er in seinem wunderbaren Glanz, erst dann werden die Farben und andere faszinierende Eigenschaften, wie Lichtbrechung und Transparenz, richtig sichtbar. Nun ist der Edelstein für die Verwendung in der Schmuckindustrie geeignet.
Je nach Art, Form, Größe und Verwendungszweck werden unterschiedliche Schliffformen angewendet. Der Carbochonschliff als einfachster Schliff dient der Abrundung eines Edelsteines und wird vor allem durchgeführt bei nicht-transparenten Steinen. Eine weitere Schliffart ist der Facettenschliff in vielen verschiedenen Varianten (Diamantschliff, Brillantschliff, Smaragdschliff), durch den gerade ein durchscheinender Edelstein am Ende in einer außergewöhnlichen Form und Brillanz erstrahlen kann
Edelsteine – Verwendung Die klassische Verwendung von Edelsteinen besteht darin, sie als Schmuckstück zu tragen – entweder einzeln in einer Fassung zu einem Ring, einer Brosche oder einem Anhänger verarbeitet, oder als Armband, Kette oder Collier
Ein ganz anderes Thema bei der Verwendung von Edelsteinen ist die Wertanlage. Hierfür eignen sich nach Experten-Meinung ausschließlich Diamanten in allerbester Qualität und erst ab einer gewissen Größe. Achten Sie unbedingt darauf, dass sie Diamanten zum Anlagezweck nur mit Echtheitszertifikat bei einem seriösen, anerkannten Händler kaufen – erkundigen Sie sich am besten vor dem Kauf bei einem Fachverband oder -institut.
Edelsteine – Tipps zum Kauf Ob Sie Edelsteine, für welchen Zweck auch immer, im Handel vor Ort, in einer anderen Stadt oder online erwerben möchten, sollten Sie ab einem gewissen Wert und Qualitätsanspruch unbedingt vorher Informationen einholen. Schon geringe, für den Laien nicht sichtbare Unterschiede in der Qualität können einen großen Wert- und somit Preisunterschied ausmachen
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Aktualisiert: 22-Feb-2006