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Existenzgründer

Existenzgründer - Allgemeines Jedes Jahr werden in Deutschland eine Menge neuer Unternehmen gegründet, und viele davon geben bereits in den ersten ein bis zwei Jahren wieder auf. Eine gute Geschäftsidee ist wichtig, aber längst nicht der einzige Faktor, der ein langfristig erfolgreiches Unternehmen ausmacht. Jeder Existenzgründer sollte sich daher sorgfältig vorbereiten und informieren, bevor er den Schritt in die Selbständigkeit wagt.

Existenzgründer - erste Schritte Am Anfang steht die Geschäftsidee. Bevor diese in die tatsächliche Existenzgründung mündet, sollten Sie Ihre Idee und sich selbst genau überprüfen: Gibt es einen Markt für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung ? Gibt es bereits andere Anbieter ? Wer und wo sind Ihre potentiellen Kunden ? Haben Sie die erforderlichen Fähigkeiten / die Ausbildung für diese Existenzgründung ? sind Sie in der Lage, auf Menschen zuzugehen und Ihre Idee "an den Mann zu bringen" ? Sind Sie flexibel genug und bereit, sehr viel mehr Kraft und Arbeitszeit zu investieren, als Sie es als Angestellter vielleicht gewöhnt sind ? Können Sie finanzielle Engpässe ausgleichen ? Steht Ihre Familie hinter Ihnen ? Diese Fragen sollten sie sich vor der Existenzgründung ehrlich beantworten. Wenn Sie Ihre persönliche Situation überprüft und ein (zumindest grobes) Geschäftskonzept entwickelt haben, sollten Sie sich weitergehend informieren. Hier bietet sich der Gang zur IHK an, die in vielen Städten regelmäßig Seminare, Workshops und Sprechtage für Existenzgründer anbietet. Diese Umfassen die wichtigsten Informationen für eine erfolgreiche Existenzgründung, von persönlicher Eignung über die Erstellung eines Businessplans, Steuer- und Finanzierungsfragen bis hin zur Gewerbeanmeldung.

Existenzgründer - Finanzierung Geld spielt für den Existenzgründer natürlich eine wichtige Rolle. Für die Anmietung von Büro- oder Lagerräumen, die Einrichtung, den Kauf von Material, Werbemaßnahmen und ähnliches benötigen Sie ausreichende finanzielle Mittel. Außerdem müssen Sie in der Anfangsphase mit einer "Durststrecke" von mehreren Monaten rechnen, in der Sie nichts oder wenig verdienen werden. Prüfen Sie Ihre finanzielle Situation sowie die Möglichkeiten, öffentliche Fördermittel für Existenzgründer in Anspruch zu nehmen. Hierbei und bei der Erstellung eines Finanzplans kann Ihnen die IHK, Ihr Steuerberater oder Ihre Bank behilflich sein.

Existenzgründer - selbständig statt arbeitslos Wenn Sie sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig machen, gibt es seitens des Arbeitsamtes zwei Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung. Das Überbrückungsgeld erhält der Existenzgründer für die Dauer von sechs Monaten, die Höhe richtet sich nach der Höhe des Anspruchs auf Arbeitslosengeld bzw. -hilfe. Die zweite Möglichkeit ist die sogenannte Ich-AG. Hier erhält der Existenzgründer im ersten Jahr 600 € monatlich, im zweiten Jahr 360€ und im dritten Jahr 240 €. Für die beiden Varianten gelten zum Teil unterschiedliche Bedingungen. Informieren Sie sich beim Arbeitsamt, ob Sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, welche Förderung für Sie die günstigere ist und was Sie tun müssen, um diese zu erhalten.

Existenzgründer - Kontakte Gute Kontakte sind das A und O für ein erfolgreiches Unternehmen. Zahlreiche Existenzgründer- und Unternehmernetzwerke helfen Ihnen dabei, die richtigen Kontakte zu finden. Hier können Sie über Fragen und Probleme diskutieren, Erfahrungen austauschen und den ein- oder anderen potentiellen Kunden gewinnen. Im Internet finden Sie zahlreiche Kontaktadressen, nehmen Sie sich die Zeit, die für Sie passenden herauszusuchen. Ein gut funktionierendes Netzwerk mit den richtigen Kontakten ist eine preisgünstige Methode, sich und Ihr Unternehmen bekannt zu machen

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Aktualisiert: 13-Sep-2005

Pon ein Vermerk an Existenzgründer
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