Babykleidung
Babykleidung - Allgemeines Babys haben nicht nur eine sehr zarte Haut, sie ist auch sehr viel empfindlicher als die Haut Erwachsener. Sie ist noch äußerst dünn und reagiert auf äußere Reize sehr sensibel, da sie diesen noch nichts entgegen zu setzen hat und die entsprechenden Abwehrstoffe erst noch bilden muss. Deshalb sollten Sie nicht nur auf die richtige Hautpflege beim Baby achten sondern auch darauf, was Sie Ihrem Baby anziehen, da es ja die Kleidung auch direkt auf der Haut trägt.
Babykleidung - Schadstoffe Es gibt immer noch Babykleidung zu kaufen, die sehr stark mit Schadstoffen belastet sind. Die Liste reicht hier von Flammschutzmitteln, Bioziden, Formaldehyd, Schwermetallen bis zu Pestizidrückständen. Dass Babys Haut hierauf unter Umständen allergisch reagiert, erklärt sich von selbst. Sie erkennen schadstoffarme Textilien unter anderem an speziellen Prüflabeln, die zumindest eine geringe Schadstoffbelastung der Textilien bestätigen.
Babykleidung - Materialien Babykleidung sollte vor allem aus Naturfasern wie Baumwolle, Wolle oder Seide bestehen, da diese Stoffe die Eigenschaft haben, Feuchtigkeit aufzunehmen und nach außen abzuleiten. Kunstfasern hingegen leiten die Feuchtigkeit nicht weiter, so dass es hier zu einem unangenehmen Hautklima für das Baby kommen kann.
Seidenstoffe und Wolle bestehen aus einer Eiweißfaser tierischen Ursprungs. Ihr Tragekomfort ist unübertroffen. Sie isolieren gegen Kälte und Wärme gleichermaßen ab und sind des weiteren auch sehr hautfreundlich. Seide kann an Feuchtigkeit bis zu 30 Prozent ihres eigenen Gewichtes speichern. Hautausscheidungen jeglicher Art werden so neutralisiert. Bei Wolle ist dieser Anteil sogar noch um 10 Prozent erhöht. Sie kann also bis zu 40 Prozent ihres eigenen Gewichtes an Feuchtigkeit speichern, ohne dass die Wolle ein feuchtes Gefühl hinterlässt. Wolle ich auch bei der Aufsauggeschwindigkeit enorm schnell
Babykleidung - modisch oder funktionell? Auch wenn das ein Monate alte Mädchen total süß in einem Rüschchenkleid aussieht oder der ein paar Wochen alte Junge mit dem Oberhemd mit Schleife gerade zu der Blickfang auf jeder Familienfeier ist sollten Sie auch darauf achten, dass sich vor allem das Baby darin wohlfühlen und bewegen muss. Nichts stört mehr als Rüschchen, die am Hals oder am Arm kitzeln, drückende Schleifen am Rücken oder ein Hemd mit abstehenden Knöpfen, die beim Liegen drücken. Achten Sie aus Rücksichtnahme auf das Baby also beim Einkauf darauf, dass die Kleidung vor allem funktionell ist. D. h. dass sich das Baby darin wohlfühlen kann, es sich ungehindert bewegen kann und dass Sie die Kleidung auch schnell und zügig an- und ausziehen können. Bei Oberteilen oder T-Shirt empfiehlt sich vor allem, dass die Schulter aufgeklappt oder aufgeknöpft werden können, so dass Sie die Kleidung nicht mit Druck über den Kopf ziehen müssen. Bevorzugen Sie bei der Unterwäsche Einteiler, die sich am unteren Ende aufknöpfen lassen. Diese haben den Vorteil, dass die Babys immer einen warmen Rücken bzw. Bauch haben, da nichts verrutschen kann.
Babykleidung - Tipps Bunte Kleidung enthält naturgemäß viele Farbstoffe, die Allergien oder Hautreizungen auslösen können. Bevorzugen Sie aus diesem Grund besser helle Kleidung für Ihr Baby, da diese auch weniger Farbstoffe enthalten. Waschen Sie grundsätzlich jedes neue Kleidungsstück vor dem ersten Tragen mit der höchst zulässigen Temperatur, um eventuelle Schad- und Reizstoffe auszuwaschen. Verzichten Sie auf Waschmittel, denen Duftstoffe oder ähnliches beigesetzt sind. Besser ist es, wenn Sie hier auf die neue Waschmittelgeneration, die Sensitiv-Waschmittel, zurückgreifen. Auch wenn Umweltschützer propagieren, auf Weichspüler aufgrund der erhöhten Umweltbelastung gänzlich zu verzichten, sollten Sie dennoch ein wenig hiervon in den letzten Spülgang geben. Er glättet die Fasern und die eine Reibung zwischen dem Stoff und Babys Haut ist nahezu ausgeschlossen
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Aktualisiert: 07-Jul-2006